Seit über 50 Jahren: Briefmarken, die helfen PDF Drucken E-Mail
Seit 1949 werden in der gesamten Bundesrepublik Deutschland Wohlfahrtsmarken verkauft. Die erste Serie zeigte als "Helfer der Menschheit" Elisabeth von Thüringen, Paracelsus von Hohenheim, Fröbel und Wichern. Knapp 500.000 DM erbrachte der Verkauf. Enttäuschung bei Post und Wohlfahrtsverbänden.
Zweite Auflage 1951. Und dieses Mal wurden 11,5 Millionen Marken verkauft. Der Durchbruch war geschafft. 1956 übernahm Bundespräsident Heuss die Schirrmherrschaft. Und seitdem werden vom zuständigen Bundesminister, derzeit der Finanzminister, die ersten Wohlfahrtsbriemarken in einer öffentlichen Veranstaltung dem Bundespräsidenten überreicht. Gleichzeitig werden bei diesem Anlass ehrenamtliche Marken-Verkäuferinnen und Verkäufer von Post und Freier Wohlfahrt geehrt.
Über 3,5 Milliarden Briefmarken wurden seit 1949 verkauft. Das bedeutete: mehr als 900 Millionen Mark konnten bis heute für karitative Zwecke zur Verfügung gestellt werden.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 27. Oktober 2008 )
 

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